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| | Cleopatra 2 DVDs€ 5.38 .
Antonius schenkt ihr Roms Ostprovinzen und nimmt sie zur zweiten Frau - was ihm die Truppen Octavians auf den Hals hetzt ... CLEOPATRA, ausgezeichnet mit 5 Oscars, ist ein monumentales Meisterwerk das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. CLEOPATRA hat in vielerlei Hinsicht Geschichte geschrieben als teuerster Film aller Zeiten unter Berücksichtigung der Inflationsrate, mit den monumentalsten Bauten der Filmgeschichte, durch die aufregende Liebesgeschichte der Hauptdarsteller, Liz Taylors damals unglaubliche Gage und durch die fünfjährige Produktionszeit, die das Studio fast in den Ruin trieb ..
Der muss zwar aus politischen Gründen die Schwester Octavians heiraten, aber an Cleopatras verführerischen Argumenten zerschellt die Staatsräson.
Im Jahre 48 vor Christus wickelt die ägyptische Königin Cleopatra Elizabeth Taylor Julius Cäsar Rex Harrison um den Finger, um ihren verlorenen Thron zurückzugewinnen.
Nach Cäsars jähem Ende tröstet sie sich mit Antonius Richard Burton.
- 24 Bewertungen: 4.5

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| | | | Cleopatra Ich kenne diese film habe paar mal gesehen un immer wieder würde ich es mir ansehen
| | "Hoch zielen!" (Marcus Antonius, Schlacht von Actium) Wenn ein Film das Attribut Monumentalfilm verdient, dann wohl "Cleopatra". Wie bereits mehrfach angemerkt, strotzt dieser Film nur so mit einer Bildpracht, die ihresgleichen sucht. Alleine die Anfangsszene mit dem Ende der Schlacht von Pharsalos lässt erkennen, das "Klotzen nicht Kleckern" hier das grundlegende Motto waren. Und man kann endlose Szenen aufzählen, die dies verdeutlichen. die Belagerung von Alexandria, der Einzug Kleopatras in Rom, an Statisten wurden in diesem Film nicht gespart. Die Bühnenbildner haben sich in diesem Film ein Denkmal gesetzt. Die Architektur, sei es in Agypten oder in Rom, ist atemberaubend. Nur solch ältere Filme, wo nicht durch digitale Tricks Menschen eingespart werden, können solch beeindruckende Szenen entwerfen (Eine Ausnahme bildet HdR). So gelingt es Cleopatra auch den modernen Betrachter zu fesseln.
Dazu kommen noch die Schauspieler. Elizabeth Taylor, Rex Harrison, Richard Burton und all anderen Akteure spielen mit einem solchen Pathos ihre Rollen als Königinnen oder Feldherren, wie man es sonst nur selten sieht. Außerdem sollen noch ausgefeilte Dialoge (Germanicus im Senat: "Antonius, bleib nicht zu lange in Alexandria", darauf Octavian: "Germanicus, bleib nicht zu lange in Rom")erwähnt werden. Alleine die Hassliebe zwiischen Cleopatra (Taylor) und Marc Anton (Burton) wirkt wie eine Vorwegnahme ihre eigenen Ehe. Ob da wohl die Realität Pate gestanden hat?
Kurzum, Cleopatra weis, auch dank neuer Bildbearbeitung, immer noch zu imponieren. Die meisten neuen Verfilmungen antiker Themen merkt man, dass ihre Mittel limitiert sind (z.B.: neue Spartacus-Verfilmung). Cleopatra hatte diese Sorgen nicht, dementsprechend wird man auch in eine antike WELT entführt. Ein epischer Film, allerdings auch in epischer Länge.
So bleibt das Motto: "Hoch zielen. Besser zu hoch, als zu tief." "Cleopatra" ist dies gelungen.
| Wo ist das Bonusmaterial? Der Film selbst ist super keine Frage. Bild- und Ton sind sehr gut.
Aber wo bitte hat sich das umfangreiche Bonusmaterial versteckt? Ich konnte es nicht finden. Deshalb ein Punkt Abzug.
| | Der längste Torso der Filmgeschichte "Cleopatra" ist einer der herausragenden US-Monumentalfilme seiner Zeit, bei weitem mehr als nur schmachtender Schmalz zwischen Richard Burton und Liz Taylor, und (was natürlich noch nichts über die Qualität aussagt) entgegen einem landläufigen Vorurteil kein Totalflop. Und er ist weitgehend gut. Endlich einmal geht es nicht um die Entstehung des Christentums, wird nicht eine historische Kulisse Schauplatz für eine höchst moderne Allegorie, sondern wird eine faszinierende geschichtliche Epoche zum Gegenstand eines Spielfilms selbst (wenngleich keine hundertprozentige historische Akkuratesse zu erwarten ist). Die Konflikte zwischen Reichen und Personen werden fühlbar, weil in dieser Mammutproduktion mit chaotischer Entstehungsgeschichte nach schwierigem Anfang alle an einem Strang gezogen haben. Regisseur Joseph L. Mankiewicz, ein hochgebildeter Mann, schrieb das Drehbuch selbst in einem beispiellosen Kraftakt gegen die Zeit und die laufenden Kosten. Alex North hat wieder einen seiner genial-zerrissenen Soundtracks geschrieben (die Idee, ihn zu nehmen, weil "Spartacus" gefiel, war goldrichtig). Architektonisch liefert der Film Erstaunliches, fast avantgardistische Bögen, Linien und Winkel schleichen sich in die Pracht ein, die zwar gelegentlich auch auf pure Schauwerte setzt - aber eben nicht nur. Und die Schauspieler harmonieren mit der Geschichte, vor allem die vier wichtigsten: Liz Taylor ist zwar nicht anzusehen, dass sie im Laufe der Handlung ca. um 20 Jahre altert, aber sie SPIELT all diese Facetten von der kecken Verführerin und Ränkeschmiedin bis zur selbstbewussten Machtpolitikerin und schließlich tragisch-stolz Liebenden. Rex Harrison (Caesar, im ersten Teil dominierend) und Richard Burton (Mark Anton, im zweiten Teil dominierend) schaffen einen wundervollen Kontrast: Der eine ist als typische Mankiewicz-Figur sehr gebildet, "witty", ein bißchen elitär und scheinbar unterkühlt daherkommend, der andere ist pure Emotion (und wir können den Gewinn, den Burton da bringt, am ehesten ermessen, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die Rolle allen Ernstes an die charismafreie Zone Stephen Boyd gehen sollte). Schließlich der strenge, aus Überzeugung fanatische und daher nicht einfach nur "böse" Roddy McDowall als Octavian, später Augustus genannt. Vor allem diese vier sorgen dafür, dass die Geschichte nie zum reinen Ausstellungsstück verkommt. Schon klar, wir haben das alles, was das Geld verschlungen hat: Massenszenen, Cleopatras triumphaler Einzug in Rom, aber wir haben auch das Andere, das Kammerspiel, die geschliffenen Dialoge, die mit Emotion gemachte Politik, den Blick ins Intime (ganz wörtlich: durch ein verborgenes Guckloch in der Wand, durch einen durchsichtigen Vorhang vor dem Bett etc.). Und so verbinden sie sich immer, das Private und das Politische, der Dialog und die Aktion, das Kammerspiel und die Massenszene, die Architektur und die Emotion. Allein die letzte Szene, in der Mankiewicz mit einer für damalige Verhältnisse erstaunlichen, langen Rückwärtsfahrt der Kamera vom Intimsten zum Bombastischen gelangt, ist grandios und erzeugt Gänsehaut. Dies tun aber auch markante Dialoge wie Liz Taylors Schwur "beim Leben ihres Sohnes" (von dem sie weiß, dass er schon tot ist, mehr möge nicht verraten werden). Und...und...und, das alles ist wirklich hervorragend, wie auch die Qualität und die Ausstattung der DVD.
Schweren Herzens ziehe ich einen Stern ab, denn der Film ist im Grunde nicht vollständig. Dafür kann Mankiewicz nichts, er hat redlich gekämpft, aber aus dem Plan eines Zweiteilers mit gut drei Stunden pro Teil wurde nichts. Meine Vermutung: Die vier Stunden, die vorliegen, sind eh schon lang, aber mit über sechs Stunden wäre der Film noch besser geworden. Wir haben zwar sowieso schon einen nun gelegentlich von Action- und Massenszenen unterbrochenen Dialogfilm, aber mehr Länge hätte klarer herausgestellt, dass Mankiewicz im Wesentlichen an einem Dialogfilm gelegen war, der zwar prachtvoll ausgestattet ist, aber oft wie gutes Theater daherkommt. Woran merkt man das am fertigen vierstündigen Film? Es gibt zahlreiche Nebenfiguren, die mal eben kurz erwähnt oder gezeigt werden und bei denen ich mich nach dem "Wer war das nochmal gleich?" gefragt hatte. So hätte man beispielsweise gern mehr über diese in arrangierter Ehe mit Mark Anton verheiratete Gattin erfahren, eine offenbar tragische Figur, die genau weiß, was mit Cleopatra läuft und der ein, zwei wenige Szenen von kühler, tragischer Eleganz gegönnt werden. Diese (immer ein schönes Bild: der lange Esstisch und die physische wie emotionale Distanz zwischen zwei Personen, die einander gegenübersitzen) sind so gut, dass es schade ist, wie schnell solche Figuren wieder in der Versenkung verschwinden. Daher wirkt der fertige Film etwas uneinheitlich: Für einen Actionfilm ist zuviel Dialog zwischen der Action, und für ein klassisches, anspruchsvolles Drama verläuft so manches zu sehr im Sande - auch wenn der Schwerpunkt klar beim Drama anstatt beim Actionfilm liegt (und wir schon dankbar sind, nicht mit den noch viel kürzeren Versionen abgespeist zu werden, die es weiland im Kino gab). Daher ist das der wohl längste Torso der Filmgeschichte.
Wie sieht das aus, ist das Material noch vorhanden, ließe sich noch die Ultimate Edition mit einer richtig, richtig langen Version herausbringen? Die kaufte ich sofort. Ob ich dann meine vier Sterne (bei vermuteten fünf Sternen für sechs bis sieben Stunden "Cleopatra") revidieren müsste? Hoffentlich wird sich dereinst die Gelegenheit ergeben, das herauszufinden.
| Das waren noch Filme ;) Cleopatra ist einfach ein Klassiker und hat alle Merkmale eines richtig großen Hollywood-Streifens: makellos aussehende Darsteller, opulente Kulissen, eine betörende Filmmusik, exotische Kostüme und dramatische Momente.
Liz Taylor als Cleopatra verkörpert einerseits perfekt die starke, herrschsüchtige Regentin, die versucht ihre Gefühle zugunsten der Politik zu unterdrücken und andererseits die Frau, Geliebte und Mutter, die trotz aller Strategie und Intelligenz auf ihr Herz hört.
Ein beeindruckender Film!
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